Soll ich oder soll ich nicht . . .

auch über den Coronavirus reden ?Verbindung, Covid-19, Coronavirus, Virus
Diese Frage habe ich mir gestellt und ich war mir nicht so richtig sicher.
Denn ich schreibe einen Blog, der sich mit den leichten Dingen des Lebens befasst und der eigentlich keine Probleme-Themen postet, es sei denn,die Internetverbindung macht immer wieder Mätzchen und nervt mich gewaltig ;-)
Aber nun hat sich das normale Leben ja um 100 Grad gedreht.
Nichts ist mehr so wie es einmal war.
Und das in einem rasanten Tempo !
Und ich gehöre nun zu der Risikogruppe "alt und krank :-( !
Asthma und Diabetes .
Schon dadurch fühle ich mich nicht unbedingt wohler.
Auch wenn ich alles versuche, Vorsorge zu tragen um nicht angesteckt zu werden.
Das fällt mir eigentlich ganz leicht.
Ich meide schon immer Gruppen-Kontakte, treffe mich nur mit einer Handvoll Menschen ( im Augenblick natürlich auch nicht mehr ) . Ich mache Urlaub auf Balkonien und ansonsten gehe ich nur in der Natur spazieren. Der Hund muss ja schließlich auch mal raus ;-)
Händewaschen im  Rhythmus des Liedes "Happy Birthday  to you " 2 mal hintereinander. Das ist die empfohlene Dauer zum Virus killen !
Man sollte meinen, dass man so die Ansteckungsgefahr auf ein Minimum reduzieren kann.
Aber es bleibt trotzdem so ein mulmiges Gefühl.
Heute hat meine Ärztin angerufen, mein morgiger Termin ist gekänzelt, in der Praxis ist die Hölle los und wir besprechen Probleme lieber am Telefon.
Ist mir natürlich recht, ist aber irgendwie komisch.
Kontakt mit meinem geliebten Enkelsohn ist jetzt auch auf ein Minimum reduziert. Er ist als Kindergartenkind nun ganztägig daheim. Meine Tochter ist schwanger und ich wollte sie eigentlich besser unterstützen.
Wenigstens macht die Firma ihres Partners ab Mittwoch die empfohlenen Wochen dicht, sodass sie nicht alleine ist.

Ich bin mir so unsicher im Umgang mit der Familie meiner Tochter.
Bis zum Wochenende waren wir fast täglich zusammen, haben zusammen Mittagessen eingenommen und saßen viel zusammen und haben auch Erledigungen gemeinsam gemacht.
Und nun wird geraden, dass die Jungen keinen Kontakt mehr zu den Großeltern haben sollen.
Wohlgemerkt zu unserem Schutz.

Und ich denke schon, dass die angeordneten Maßnahmen wichtig und notwendig sind!

Wie handhabt ihr das so ?

Bleibt gesund.










Kommentare

dori hat gesagt…
Ein wichtiger Beitrag! Ja, nun müssen wir uns organisieren und auch unsere Gedanken ordnen, was nicht leicht ist, weil es täglich über viele neue Nachrichten gibt.
Hund spazieren ist gut wegen Frischluft und Abhärtung, denke ich. Da helfen mir auch meine Schafe.

Ich habe Respekt vor den Damen an der Kasse der Supermärkte (und Herren). Am liebsten würde ich nur noch bei Tante Emma einkaufen.

Das mit dem Enkelkind ist so ne Sache! Meine Kinder haben schon mal angedeutet, dass wir ja älter sind, und ich mit meinem Asthma - oje - aber mein Mann gibt da gar nix drauf, sie sollen nur weiterhin gerne zum Mittagessen kommen (heee Kollegin Omaköchin!). Ich habe heue schon intensiv an alle Schwangeren gedacht.

Warum kaufen alle Klopapier??

Alle Fagen sind offen.

Gestern hat eine ältere Dame zu mir gesagt, es kommt sowieso so, wie es das Schicksal vorgesehen hat. Da ist was dran. Wir können unser leben nur begrenzt "beherrschen".

Ich erinnere mich an Deine Bedenken, als das genze damals in China angefangen hat! Dein Gefühl hat gestimmt!

Bleibt gesund!

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Liebe Jutta,

damit gehörst du zur Risikogruppe und mußt dich schützen. Ich gehöre zwar auch zur Risikogruppe, bin zwar alt :-) aber nicht krank. Aber ich vermeide schon immer den großen Kontakt zu Menschen und halte Abstand. Ich muß auch nicht jedem gleich um den Hals fallen.

Es beschäftigt uns alle und manchmal denke ich dieser Virus ist ein großer Ball (ist er ja auch), der in der Luft ständig herumschwirrt. Man soll nicht mehr aus dem Haus. Es ist ein Virus, der durch Tröpfchen übertragen wird und da ist es eben so, dass ein enger Kontakt nicht ratsam ist.
Gestern habe ich mir die Illmer angeschaut und man darf raus, man darf sich an der frischen Luft bewegen, aber einen Abstand von 1,5 m einhalten und leider ist es so, dass es eben Leute gibt, die keine Kinderstube haben, die in die Luft husten und ihren Rotz verschleudern, ohne hier aufzupassen. Die Deutschen hinken hier den Chinesen hinterher, die schützen auch bei kleinen Infekten ihr Gegenüber, indem sie einen Atemschutz, der den anderen schützt, tragen, weil sie eine Erkältung haben.

Was ich gemacht habe, ist meine Einkäufe zu reduzieren. Man muß ja auch einkaufen und inzwischen gibt es ja auch Supermärkte, die rote Bänder gespannt haben, dass die Sicherheitszone eingehalten wird.

Du wohnst in Bayern und Bayern hat den Katstophenfall ausgerufen, das ist aber kein Notfallplan.
Das ist "nur" ein Plan, dass die Regierung anders agiern kann.
Ich wäre so dankbar, wenn die Leute alles richtig durchlesen würden und nicht gleich losschreien.

Gerade kam von Nina eine Verordnung in Baden-Württemberg, sie ist lang und man sollte sie bitte GENAU durchlesen.
Was die meisten einfach nicht machen. Leider!
Ich verharmlose gar nichts, aber ich hasse diese Panikmacherei.

Anstatt die Menschen solche Anordnungen genau durchlesen würden, man hat ja jetzt die Zeit - verunsichern sie die anderen Menschen.

https://warnung.bund.de/meldung/_/DE-BW-S-SE018-20200318-18-000

Bedenke, diese Verordnung gilt für Baden-Württemberg und ich rate JEDEM sie genau durchzulesen.

Mehr muß und will ich zu nicht mehr schreiben.

Alles Gute bleibt gesund.

https://warnung.bund.de/meldung/_/DE-BW-S-SE018-20200318-18-000


Im übrigen kann ich auch nur sagen, alles ist Kismet.
Vom Schicksal vorherbestimmt und nach dieser Zeit wird sich vieles ändern.
Was Greta nicht geschafft hat, schafft dieser Virus in kürzester Zeit, die Luft wird besser.
Die Menschen rücken zwar nicht mehr so zusammen, aber sie kommen sich virtuell und auf Abstand näher.
Lieben Gruß Eva
Gabi Kaeferchen hat gesagt…
Im Moment meide ich auch den Kontakt zu den Kindern und auch zu meiner Schwiegermutter. Ich gelte selbst als chronisch krank (Herz/Kreislauf) , auch wenn ich mich nicht so fühle. Micha genauso zusätzlich hat er noch Diabetes. Vorsicht ist wohl angebracht.

Zu meiner Schwiegermutter kommen im wöchentlichen Rhythmus Ergotherapie, Hauspflege und Putzhilfe ..... also alles Leute, die mit vielen anderen Kontakt haben und Keime einschleppen könnten. Ich glaube die Gefahr aus dieser Richtung ist nicht zu unterschätzen. Wir kaufen immer Kleinigkeiten für sie ein (den Rest der Einkäufe erledigt meine Tochter). Wir überlegen nun aber, die Einkäufe ihr einfach in den Wohnungsflur zu stellen ohne groß rein zu gehen und Kontakt zu ihr zu haben. Normalerweise räumen wir ihr auch noch alles in die Schränke, da sie das selbst nur schwer kann, weil sie zum gehen 2 Stöcke benötigt - ich bin da wirklich sehr unschlüssig.

lg gabi
Ich habe gerade gesehen, der Link von Nina funktioniert nicht richtig.
Hier habeich dir nochmals einen Link
der Landesregierung von Baden-Württ.

https://stm.baden-wuerttemberg.de/de/service/presse/pressemitteilung/pid/landesregierung-beschliesst-massnahmen-gegen-die-ausbreitung-des-coronavirus/
Pfälzerin hat gesagt…
Es ist auf jeden Fall richtig, über die derzeitige Situation zu schreiben. Totschweigen hilft nicht! Für unsere Bevölkerung wurde das Risiko als hoch eingestuft und eine Pandemie ausgerufen. Das bedeutet, es handelt sich beim Coronavirus um eine länder- und kontinentenübergreifende Ausbreitung der Erkrankung.
Auch wenn viele eine solche Erkrankung problemlos überstehen können, so sind auf jeden Fall Risikogruppen zu schützen. Deshalb auch die Maßnahmen der Regierung, die wohl noch weitergehen werden. Denn viele Leute ignorieren alle Warnungen und nehmen die Situation nicht sehr ernst. Uns droht eine Ausgehsperre!
Das ist keine Panikmache, sondern derzeit bitterer Ernst. Bitte bleibt alle daheim, so weit es geht. Noch gehe ich zur Arbeit, aber wir rechnen täglich damit, in häusliche Quarantäne geschickt zu werden.
Einkaufen und Arztbesuche werden immer möglich sein. Wenn man nicht selbst das Haus verlassen darf, so kann man Verwandte, Nachbarn oder ehrenamtliche Helfer mit dem Einkaufen beauftragen.
Wenn wir uns an die Anordnungen der Regierung halten, uns bedacht verhalten und Rücksicht auf ältere und schwache Menschen nehmen, dann überstehen wir diese Krise.
Traurige Grüße von Ingrid, der Pfälzerin
riitta k hat gesagt…
The Finnish Government has declared a state of crisis, with many restrictions. They have ordered that all 70 years and older stay at home and avoid contacts with other people - quarantine-like conditions. No meeting of family members and grandchildren. My husband is over 70 & healthy, I a bit under with breathing problems, so isolatd we are.

Jutta it is important to stay isolated - stay well!
Anonym hat gesagt…
Liebe Jutta,
ein wichtiger Beitrag ist das und wir können momentan nicht genug informiert werden. Die Situation ist für uns alle neu und keiner kann auf Erfahrungen zurückgreifen. Also ist es wichtig, dass jeder seinen Beitrag leistet, um das Virus zu bekämpfen und natürlich schlussendlich zu besiegen, gell.
Liebe Grüße und bleib gesund und munter
moni
Klärchen Marie hat gesagt…
Liebe Jutta, Vorsicht ist oberste Pflicht!leichtsinn nicht angebracht, aber auch keine Panik.
Meine Kinder und Enkel kommen nicht zu uns , um uns nicht anzustecken. Mein mann ist ein Kandidat mit COPD, das bedeutet für ihn grosse Gefahr. Nur das Wichtigste wird eingekauft ganz normal und ich tue alles ,damit ich andere nicht anstecke, das heißt ich bleibe im Haus und halte mich an die Regeln die auferlegt sind.Das ist nicht so schwer. Kontakte halte ich über das Telefon oder mit Abstand zum Nachbarn. Nachrichten verfolge ich, weil sich ja ständig etwas ändert.Ansonsten mache ich alles das, was ich sonst beiseite geschoben habe, z. B.Bildbearbeitung und stricken, lesen sowieso.
Bleibe gesund und munter,herzlichst Klärchen
Tom hat gesagt…
...these are difficult times, stay strong!
Jutta hat gesagt…
Liebe Jutta,

es ist alles nicht so einfach in der jetzigen Zeit. Ob man hier in den Blogs über den Virus schreibt, muss jeder für sich selbst entscheiden. Wenn man das Bedürfnis verspürt und es einem hilft, sollte man es tun.
Ich gehöre auch zur Risokogruppe, wie ja viele von uns, schon alleine wegen des Alters. Ich werde in jeder Hinsicht vorsichtig sein. Mehr kann man eh nicht machen. Ansonsten versuche ich, ein ganz normales Leben zu führen und mich nicht verrückt machen zu lassen.

Alles Gute und liebe Grüße
Jutta
Mascha hat gesagt…
Ich wollte eigentlich auch nicht darüber schreiben, weil mein Blog der Schönheit gewidmet ist. Aber es ist nun mal Tnema und irgendwie musz man auch seine eigenen Gedanken und Sorgen einmal aufschreiben, finde ich. Da bist Du aber wirklich Risikopatientin - ich halte Dir die Daumen. Und: falls Du doch einmal raus muszt: auszer Händewaschen hinterher eine Nasenspülung mit Salzwasser (gibt so Nasenspülkännchen aus Plastik, es ist erst sehr gewöhnungsbedürftig und man musz dabei Zunge herausstrecken und durch den Mund atmen, damit das Wasser nicht runterläuft, aber es schwemmt Keime raus, die sich dann nicht mehr festsetzten können) und heisz überbrühter frischer Ingwer, gleich danach trinken. Und drauszen möglichst nie durch den Mund einatmen - das ist so das, was ich jetzt mache.
LG Mascha
angelface hat gesagt…
liebe Jutta, auch ich bin der Meinung, man sollte sehr wohl über den Coronavirus reden wenn er einen stark beunruhigt, man selbst eine gewisse Aufklärung leisten kann oder Hilfestellung jedweder Art anbieten möchte. Leider darf und kann man das nicht wenn man zwar gesund und munter ist aber zu der Risikogruppe gehört, die stark gefährdet ist.
Über allem dienen die verordneten Maßnahmen dem Schutz der eigenen Gesundheit und der Gesundheit der anderen. Das sollte allen klar sein - ehe sie handeln.
Schwer fällt der Verzicht wenn das eigene Leben so beschränkt wird, aber jetzt ist es besser seine eigenen Bedürfnisse etwas zurückzustellen.
Bleib gesund soweit es geht können wir ja selbst einiges tun um uns möglichst zu schützen.
liebe Grüße Angelface

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