Sorgenvoll

. . . schaue ich manchmal in die Zukunft !
Warum ?
Ich habe leider immer häufiger das Gefühl, unsere Welt gerät aus den Fugen.
Gerade habe ich einen sehr interessanten Post gelesen von
Und was sie so schreibt über den Verfall der Verrohung unserer Gesellschaft hat mich wach gerüttelt.
Was, um Himmelswillen geht in Menschen vor, die unsere Polizei und Rettungskräfte angreifen ?!
Die Menschen ihrer Hautfarbe wegen diskriminieren ?
Was ist los mit den Menschen, die bei Unfällen gaffen und ihre Handys zücken, anstatt zu helfen und lieber die verhindern, dass die Helfer rechtzeitig zu den Opfern kommen, weil sie die Wege durch ihre Sensationslust versperren ?!
Die Worte Anstand, Recht und Respekt scheinen nicht mehr zu existieren :-(
Sicher, es sind nicht alle Menschen so, keine Frage.
Aber davon soll hier jetzt nicht die Rede sein.
Ich mache mir Sorgen um meine Kinder und um meine zwei Enkel, die nun in dieser, unserer Welt heranwachsen.
Ach, es ist schon ein Jammer, dass es derzeit so eine Entwicklung gibt.
Ganz zu schweigen von Corona und co.
Ich fühle mich echt hilflos !
Und ich hoffe, dass das Licht am Ende wieder über die Dunkelheit siegt!










Kommentare

Liebe Jutta,
vielen Dank, dass du mich erwähnst.
Es ist der Hass gegen die Polizei. Es sind Menschen, die teilweise keine Perspetive haben, die nur Spass und Party wollen, aber nichts dafür tun wollen, die sich ausgegrenzt fühlen.
Es waren zur Hälfte Migranten und zur anderen Hälfte Deutsche und es waren viele Trittbrettfahrer dabei.

Dass dabei einem Polizisten mal auch aus Wut ein Schimwort herausfährt, ich kann das nachvollziehen. Auch die, die Randale machten, haben daran nicht gespart. Einer ist einem Polizisten sogar in den Rücken gesprungen.

Der Mann meiner Kollegin ist inzwischen entlassen, ist aber auch traumatisiert, wann er wieder arbeiten kann, ist fraglich.
Man sollte auch nicht vergessen, dass die Ausbildung im Polizeidienst bei uns über drei Jahre dauert, in Amerika ist das in wenigen Wochen erledigt.

Wir haben hier keine Cops wir haben Polizisten.
Glaub mir die Polzei, die kontrolliert, hat ein Auge und sieht schon sehr gut, was los ist. Das hat vielleicht manchmal mit der Hautfarbe was zu tun, meiner Ansicht nach ist es nicht die Regel.

Gehe mal nach Stuttgart, so gegen 22.00 Uhr oder noch später, was siehst du??
Ich sehe es und es macht mir Angst. Ich gehe oft nach der Oper mit einem mulmigen Gefühl zur S-Bahn und schlie0e mit oft anderen Menschen an. Man wird angepöbelt und von den Verbalinjurien möchte ich gar nicht sprechen, die hier fallen.

Allerdings muß ich auch sagen, man hat jahrelang an Stellen bei der Polizei gespart, an Stellen in Krankenhäuser usw.
Nun haben wir das Ergebnis davon.

Es kann nicht sein, dass ein Mensch wegen seiner Hautfarbe angegangen wird, ich habs erlebt, mit Jimmy, der zu mir in die Grundschule ging und bei meinem Sohn war ein dickes Kind in der Klasse, zu ihm sagten die Kinder immer Dickbauch.
Tja es gibt soviele Dinge, mit denen Menschen diskriminiert werden.

Vieles wird auch von den Eltern gefördert und hier sollten auch die Eltern ihre Kinder drauf vorbereiten, aber das machen sie nicht, denn sie haben ja keine Zeit, genauso wie die Kinder auf unsere Vergangenheit hinzuweisen und was draus entstehen kann.

"Sie haben das in der Schule nicht gehabt!" höre ich immer wieder, nein, das muß eben vom Elternhaus kommen. Da liegt nun mal auch die Verantwortung.

Ich denke mal, inzwischen ist die Polizei auf diese Dinge vorbereitet, aber es wird sich wiederholen und je mehr die Leute im Internet ihren Reichtum zeigen, umsomehr sind sie auch gefährdet.
Mein Vater hat vor Jahren gesagt, dass wir Zustände bekommen, wie in Amerika und die haben wir nun.

Nochmals lieben Dank und beste Grüße Eva


Perspektive, sollte es heißen.

Klärchen Marie hat gesagt…
Jetzt ist es in Stuttgart passiert, aber das gibt es auch in anderen Städten. Der Respekt und die Hemmschwelle ist bei vielen verloren gegangen gegenüber anderen Menschen ganz allgemein.Die Grenzen werden überschritten.
Ich mache mir Sorgen vor der Zukunft meiner Kinder, aber das darf mein Leben nicht so beeinträchtigen, das ich krank werde.Das lasse ich nicht zu! Ich lebe im heute und kann meinen Enkeln viel beibringen und Vorbild sein, so wie auch bei meinen Kindern. Die Ursache liegt doch oft im Elternhaus und an dem Umgang den ich pflege.
In grossen Städten sind die Kinder oft sich selbst überlassen und es gibt keine Aufsicht mehr. Eltern wissen nicht wo ihre Kinder sich aufhalten und meinen noch, das ist Selbstständigkeit. Verallgemeinern darf man das auch nicht, aber auf dem Lande ist es noch etwas anders, da passen alle ein wenig auf die anderen auf und man wird alamiert. Hier ist die Polizei noch mehr Freund und Helfer, Schwarze Schafe gibt es überall, da ist auch ein kleines Städchen nicht ausgeschlossen. Gut vernetzt sind sie alle.Das Internet ist eine Verabredungsplattform und es gibt wenig Alarm.Das sollte alles mehr im Netzt verfolgt werden.Eine Panik ist nicht angebracht aber Aufmersamkeit und nicht Nachlässigkeit .
Das war meine meinung zu dem Thema von Dir liebe Jutta, eigentlich schon zuviel, aber schweigen ist nicht meine Art.
Liebe Grüsse, Klärchen
dori hat gesagt…
Soeben habe ich bei dem Blumen-Post von "Elke von der Nordsee" folgenden Kommentar gepostet, den ich hier einfach mal dazu stelle, auch im Blick auf Deine Enkelkinder - unsere Enkelkinder:

Die Forschung hat herausbekommen, dass das Spielen die beste Form ist, Wichtiges Neues zu finden, zu erfinden, Lösungen zu finden, Dinge hervorzubringen, die Welt zu bereichern und so weiter. Kindern sollte man vielmehr Raum zum Spielen gönnen, weniger "Programm" - die verbissene allzu zielgerichete Programm-Pädagogik macht unsere Gesellschaft krank.

Arti hat gesagt…
Solange Eltern ihre Kinder schon wenige Monate nach der Geburt in Krippen abgeben können, teilweise sogar kostenlos je nach Bundesland, um Geld zu verdienen für das neueste Handy, den größten Fernseher, den zweiten SUV usw. sehnen sich Kinder nach Aufmerksamkeit. Fast alle Randalierer waren unter 18, da hätte man mir früher ordentlich den Hintern versohlt. . . aber zum Glück ist dies inzwischen verboten. Nur wenn Eltern ihre eigenen gesetzten Grenzen nicht durchsetzen und bei jedem Verstoß doch nur bei endlosen Diskussionen enden wie und auch WANN, sollen denn Kinder Respekt vor anderen Personen und auch fremden Sachen lernen.
Laissez fair Erziehung plus frühes Abgeben in Krippen kann auch mit der größten Wochenendliebe nicht kompensiert werden.

Wünsche dir eine schöne Woche und sende herzliche Grüße
Arti
angelface hat gesagt…
Liebe Jutta der anlass zur Sorge ist durchaus berechtigt, es ist so dass wir stellen und teilweise Zustände wie in Amerika haben, wie alles was von dort schon immer zu uns herüberschwemmt, wenn auch zetversetzt etwas später wie sich herausstellte.
Besorgniserregend durch die AFD, die Rechtsradikalen, den herrschenden Rassismus haben wir nun Zustände wie früher im alten Rom um einen Vergleich zu ziehen, der allerdinks Hinkefüße hat.
Die Erziehung ist oftmals im Elternhaus an der Anmeldung zum Kindergarten und der Schule abgegeben worden, weils hinten und vorne nicht langt in vielen Familien, die Schere zwischen arm und reich wird immer größer und man schaut als Alibi wie man irgendwie über die Runden kommt.
Corona hat es nicht leichter sondern schwerer und bewusster gemacht woran viele kranken.
an der Angst zu verarmen, die Arbeit zu verlieren, die Wohnung oder das Haus nicht mehr halten zu können.
die Latte die man aufzählen könnte ist lang und wird je länger der Zustand anhält, noch länger.
arti zählt ja auch auf woran es liegen könnte und oft auch kann...
Wenn der gegenseitige Respekt, die Achtung und Achtsamkeit verloren geht ist das Miteinander schwierig und wenn der Eigennutz täglich wächst, wird das Leben alles andere als leicht, bequem und angenehm...
wie wird unsere Zukunft und die der Kinder einmal aussehen?
keiner weiß es...und die Angst davor wird immer größer...
leider hat die Geschichte nicht genügt um die Vernunft der Menschen einzuschalten....
dir liebe Grüße angel
Rumpelkammer hat gesagt…
liebe Jutta
ja.. man kann es mit der Angst bekommen wenn man in die Zukunft schaut
aber leider gab es das schon immer
wir waren durch die letzen friedvollen Jahre sehr verwöhnt
und wir dachten wohl es gänge immer so weiter ..
wir ruhten uns auf den Errungeschaften aus
wir versäumten es wohl unseren Kindern nahe zu bringen was Frieden und Wohlstand bedeutet
und dass man auch dafür"kämpfen" muss .. (natürlich nicht mit den Fäusten)
das nicht der Konsum das allein seeligmachende ist
die nachfolgende Gereration hat ihren Kindern dann erst recht keine Alternativen aufgezeigt
sie wurden mit dem Wohstand groß ..mit Geschenken überhäuft .. sich zum großen Teil selbst überlassen .. die Ideale gingen über Bord
wer sollte den Kids noch Respekt beibringen.. vor anderen Menschen ..oder auch den Dingen die anderen gehören
selbt die Eltern werden respektlos behandelt.. was dann entweder in häuslicher Gewalt oder oft auch in Resignation mündet: Die Kinder hören ja nicht mehr auf mich ..
wo sind die Eltern die mit ihren Kindern etwas unternehmen .. und nicht nur vor der "Glotze" hängen
wo sind die Kinder die reale Spielgefährten haben und nicht nur virtuelle
Dori schrieb oben wie wichtig das Spielen ist
Die virtuelle Scheinwelt wird als real angesehen und wenn die Kids älter werden merken sie dass es draussen nicht so ist wie in ihren Handys.. sie langweilen sich.. sie wollen etwas erleben.. sie sind überdrüssig dass das Leben so scheinbar ohne sie läuft..

da kommen die Verabredungen zur Randale gerade recht
im Fußball läuft da ja gerade nichts also geht man auf die Straße ..
Man holt sich den "Kick" ..man fühlt sich stark in der Menge..
den anderen mal zeigen wo es lang geht ..
alle Regeln brechen .. sich lebendig fühlen..
andere machen mit weil sie sie all das nicht haben was ihnen vorgegaukelt wird ..
sie denken sie haben ein Recht drauf und versuchen sich zu nehmen was sie wollen

natürlich sind nicht alle so .. es ist wohl auch eher ein geringer Teil der so massiv ausbricht (es wird halt in allen Medien breit getreten ..vielleicht sollte mehr über all die Jugendlichen berichtet werden die sich z.B. ehrenamtlich betätigen.. im Naturschutz z.B. oder in den Vereinen ..die nachbarschaftliche Hilfe leisten ..ja.. die gibt es auch )
aber auch im Kleinen gibt es viele Vorkommnisse ..

Elternhaus und Schule stehen in der Pflicht den Kindern nicht nur Wissen zu vermitteln sondern auch Empathie und die Grundlagen des Zusammenlebens
und wir müssen Vorbilder sein

heute ist es oft leider so dass beide Eltern arbeiten müssen.. nein.. nicht um immer etwas Neues zu kaufen..sondern um über die Runden zu kommen
(mein Enkel wird eingeschult .. was das heute kostet.. der blanke Wahnsinn)
das Leben ist teuer geworden ..schon die Mieten sind oft der Horror
aber dabei sollten die Kinder nicht übersehen werden ..
auch wenn es schwer fällt..die gemeinsame Zeit ist so wichtig und die kann man nicht nachholen
sorry.. etwas lang geworden ;)

ich wünsche dir eine schönes Wochenende

Rosi

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